Gegensätzlicher könnte der Eindruck zwischen Berlin und Wulkow - wo ich heute übernachte - kaum sein. Irres Touristengewusel am Brandenburger Tor und dann seit über 50 km totale Ruhe.
Aber der Reihe nach: Heute Morgen habe ich mich entschieden, den Europaradweg R1 nicht ab Potsdam fortzusetzen, sondern mit der S-Bahn direkt zum Brandenburger Tor zu fahren. Ich hatte keine Lust, die Heerstraße und den Kaiserdamm mit dem Fahrrad abzufahren.
Also gesagt getan, schnell ein Foto und weiter. Unter den Linden gings wegen diverser Baustellen nicht vorwärts Alexanderplatz, Eastside Gallery, Oberbaumbrücke - nur Touristen. Aber dann Treptower Park, Plänterwald und Müggelsee - keine Menschenseele - nur noch Autos...
Aber der Reihe nach: Heute Morgen habe ich mich entschieden, den Europaradweg R1 nicht ab Potsdam fortzusetzen, sondern mit der S-Bahn direkt zum Brandenburger Tor zu fahren. Ich hatte keine Lust, die Heerstraße und den Kaiserdamm mit dem Fahrrad abzufahren.
Also gesagt getan, schnell ein Foto und weiter. Unter den Linden gings wegen diverser Baustellen nicht vorwärts Alexanderplatz, Eastside Gallery, Oberbaumbrücke - nur Touristen. Aber dann Treptower Park, Plänterwald und Müggelsee - keine Menschenseele - nur noch Autos...
Zwischen Köpenick und Erkner wars richtig schön am Wasser und danach wurde es sofort ländlich.
Es ist sehr interessant, diese Metamorphosen unterwegs zu erleben, wenige Kilometer und Land und Leute sind komplett verändert.
Dabei bin ich noch in Deutschland.
Es ist sehr interessant, diese Metamorphosen unterwegs zu erleben, wenige Kilometer und Land und Leute sind komplett verändert.
Dabei bin ich noch in Deutschland.
Der Reisevirus hat mich jedenfalls schon wieder gepackt, obwohl ich heute gleich alle Reisefreunde wieder getroffen habe:
Regen, Gegenwind und Berge (märkische Schweiz).
Weil ich am Anfang der Tour geschummelt habe, habe ich am Ende etwas dran gehängt und bin bis Wulkow gefahren, wo ein Schloßhotel um Radlergäste bettelte. Und da die nächsten 40 km bis zur Grenze nicht mal ein Zeltplatz verzeichnet ist, habe ich mich mit einem Kampfpreis überreden lassen. So blieb es bei 94 km.
Regen, Gegenwind und Berge (märkische Schweiz).
Weil ich am Anfang der Tour geschummelt habe, habe ich am Ende etwas dran gehängt und bin bis Wulkow gefahren, wo ein Schloßhotel um Radlergäste bettelte. Und da die nächsten 40 km bis zur Grenze nicht mal ein Zeltplatz verzeichnet ist, habe ich mich mit einem Kampfpreis überreden lassen. So blieb es bei 94 km.
Euer Gnaden geruhen im Schlosse zu nächtigen ... das kann ja was werden ;-)
AntwortenLöschenGote
Ich wünsche Dir viel Spaß!
AntwortenLöschenSabina
Ich wünsche Dir viel Spaß!
AntwortenLöschenSabina
ich dachte, für einen Grafen ist es üblich, im Schlosshotel zu nächtigen, Eure Hoheit. Gute Weiterfahrt!!!
AntwortenLöschenNettielsche
Ich habe gehört, ein Kalbssteak als Sattelunterlage tut gut für den wunden Hintern. Meinem Hintern geht`s wieder gut. Ich bin mit meiner Frau Kathrin gerade zurück vom Oder-Neiße-Radweg, mit Abstechern insgesamt 900 km in 12 Tagen.
AntwortenLöschenEin dauerhaftes Sitzfleisch wünscht Dir der ehemalige Sportkumpel und Paschkowski-Freund Eberhard Lange
Das mit dem Schloß ist schon richtig, aber außerhalb der eigenen Grafschaft wollen die Wirtsleute mach güldenen Thaler sehen und beim verarmten Landadel ist die Schatulle gar oft leer.
AntwortenLöschenEberhard, ich hab nen Ledersattel und das Rindvieh sitzt obrn drauf. Da kann nichts schiefgehen. Mir tut schon ab dem Nachmittag reihum alles mögliche weh, der Hintern aber selten.